Die „Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit zwischen den Kirchen in Europa“, die sogenannte Charta Oecumenica, wurde am 5. November 2025 in einer aktualisierten Fassung von Erzbischof Nikitas von Thyateira und Großbritannien, Präsident der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und Erzbischof Gintara Grusas von Vilnius, Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenz (CCEE) in Rom unterzeichnet. Zeitgleich veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) die deutsche Übersetzung des Textes:
Seit 2023 überarbeiteten Vertreterinnen und Vertreter der KEK und des CCEE Bereiche, die angesichts des Wandels in der europäischen Gesellschaft und in der Gemeinschaft der Christen Änderungen erforderten. Ziel dieser Überarbeitung ist es, sicherzustellen, dass die Charta Oecumenica im aktuellen Kontext relevant bleibt.
Gegenüber der 1. Fassung von 2001 hat das aktualisierte Dokument einen Hauptteil mehr und vierzehn statt zwölf Kapitel (Leitlinien) - ein Kapitel zu jungen Menschen und ein weiteres Kapitel zu neuartiger Kommunikation im Zuge von z.B. KI. Geblieben ist die Zweiteilung jedes Kapitels in Aussagen und Selbstverpflichtungen.
Die endgültige Revision soll bis zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 2026 zur Verteilung bereit sein und zur Verfügung gestellt werden. Für 2026 ist ebenfalls die nächste kontinentale Tagung der Europäischen Ökumenischen Versammlung geplant.