Am 3. Februar um 19 Uhr wird zum 60. Mal die traditionelle ökumenische St.-Ansgar-Vesper in der Hamburger Hauptkirche St. Petri gefeiert.
In diesem besonderen Jubiläumsjahr wird die Vesper der Auftakt sein für das Ansgar-Jubiläum 2026, das mit verschiedenen Veranstaltungen grenzüberschreitend begangen wird. Vor 1200 Jahren brach der Mönch Ansgar vom Kloster Corvey auf, um in den Norden zu gehen. Wir begeben uns auf die Spur dieses ersten „Europäers“, der mutig Grenzen überschritt, um das Christentum weiterzutragen. Eine dänische Delegation wird die St.-Ansgar-Vesper in Hamburg bereichern, Signe von Oettingen, Dompredigerin am Dom zu Ribe, wird die Ansprache halten.
Zahlreiche Veranstaltungen laden Interessierte im Jubiläumsjahr ein, Ansgars Spuren zu folgen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei - Veranstaltungen zum Singen, Pilgern und Diskutieren, alle zu finden unter: www.ansgar2026.de Auch ein Themenheft der „Evangelischen Stimmen“ wird im März erscheinen.
Der heilige Ansgar gilt als Apostel des Nordens. Er wurde um 801 in Nordfrankreich geboren. 834 entsandte ihn Kaiser Ludwig der Fromme als Missionsbischof nach Hammaburg, dem kleinen Handelsplatz an der Elbe, wo er eine erste hölzerne Kirche errichtete, ihre Reste vermuten Archäologen unter dem Chorbereich der heutigen Hauptkirche St. Petri.
Aus dem Gebetschatz des Ansgar, ‚Pigmenta‘, beten wir gemeinsam den Satz, der dieses Jahr wie ein Motto über der 60. Vesper steht: ‚Lass uns einträchtig verbunden sein.‘ "Als Christen und Christinnen verbindet uns so viel mehr als uns trennt“, erläutert die Ökumenebeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Pastorin Annette Reimers-Avenarius, die als Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg e.V. die Vesper organisiert.