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Pressemitteilung

Krieg und Friedensethik

07.09.2022 | Mitgliederversammlung der ACK in Deutschland findet in Hamburg statt – Studienteil „Der Krieg in der Ukraine – Prüfstein für die christliche Friedensethik“

Frankfurt - Mitgliederversammlung der ACK in Deutschland findet in Hamburg statt - Studienteil „Der Krieg in der Ukraine - Prüfstein für die christliche Friedensethik“

Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) findet am 14./15. September 2022 in Hamburg Hotel Reichshof statt. Die Delegierten der Bundesebene von 18 Mitgliedskirchen, sieben Gastmitgliedern sowie weiterer Beobachterorganisationen repräsentieren knapp 50 Millionen Christen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Bei ihrer Herbstvollversammlung beschäftigt sich die ACK in Deutschland in einem Studienteil mit dem Thema „Der Krieg in der Ukraine – Prüfstein für die christliche Friedensethik“.
Dabei gibt es zunächst am 14. September ab 10:30 Uhr thematische Impulse zur Frage, ob es eine einheitliche christliche Friedensethik gibt. Zunächst wird PD Dr. Bernhard Koch vom Institut für Theologie und Frieden in Hamburg sprechen. Auf ihn folgt Landesbischof Friedrich Kramer, der Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Weitere Statements kommen von PD Dr. Astrid von Schlachta (Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen, Hamburg), Dr. Hartwig von Schubert (ehemaliger Militärdekan an der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg) sowie von Georgios Vlantis (Geschäftsführer der ACK Bayern). Um 13:30 Uhr schließt sich eine Podiumsdiskussion zwischen den Impulsgebern an. Am Studientag nehmen auch die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der regionalen ACKs teil.
Um 15:30 Uhr beginnt schließlich die Mitgliederversammlung der ACK in Deutschland. Dabei stehen neben Regularien und Berichten auch Personalentscheidungen an: So wird der Vertreter der EKD im Vorstand der ACK in Deutschland nachgewählt. Zur Wahl stellt sich Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Auch zwei hauptamtliche Stellen in der Geschäftsstelle der ACK in Deutschland – der so genannten Ökumenischen Centrale – müssen von der Vollversammlung berufen werden: Dabei handelt es sich um die Position des Orthodoxie-Referenten und um die des EKD-Referats in Kombination mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.


Hinweis für Redaktionen in Hamburg: Es ist möglich, am thematischen Teil der Mitgliederversammlung, dem Studientag zum Thema „Der Krieg in der Ukraine – Prüfstein für die christliche Friedensethik“ teilzunehmen und im Anschluss bzw. in den Pausen mit den Referentinnen und Referenten sowie dem Vorsitzenden der ACK in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron, Interviews zu führen. Bitte melden Sie sich dazu im Vorfeld bei uns an: presse@ack-oec.de


Zur ACK in Deutschland:
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) repräsentiert knapp 50 Millionen Christinnen und Christen in Deutschland. Ihr gehören 18 Kirchen an, weitere sieben Kirchen sind Gastmitglieder, fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus. Schwerpunkte der Arbeit der 1948 gegründeten ACK sind die theologische Reflexion, das Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung sowie das gemeinsame Gebet und der Kontakt zu anderen ökumenischen Organisationen. Die ACK gestaltet dazu unter anderem den jährlichen zentralen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, sie richtet den Ökumenischen Tag der Schöpfung aus, und auch die Vergabe des Ökumenepreises der ACK liegt in ihren Händen. Mitglieder, Gastmitglieder und Beobachter entsenden Delegierte in die Mitgliederversammlung, die zweimal im Jahr zusammenkommt. Derzeit ist Erzpriester Radu Constantin Miron Vorsitzender. Die Geschäftsstelle der ACK in Deutschland, die „Ökumenische Centrale“, hat ihren Sitz in Frankfurt am Main: www.oekumene-ack.de